Schüleruniversität an den Europastudien

Aus ganz Rumänien kamen SchülerInnen vom 18. bis 22. April 2016 nach Klausenburg um in ihr potentielles Studium im Rahmen der Schüleruniversität hereinzuschnuppern. Die SchülerInnen wurden mit einer Eröffnungsfeier im Festsaal der Babes-Bolyai-Universität empfangen und konnten die Stadt Klausenburg bei einer Stadtführung kennenlernen. Außerdem stellten Lehrende der Deutschsprachigen Studien der Klausenburger Universitäten ihr Studienangebot vor.
Schueleruniversitaet_2016 Am Donnerstag den 21. April 2016 besuchte die Gruppe die Deutschsprachige Abteilung der Europastudien. Die Lehrenden der Deutschsprachigen Abteilung begrüßten die SchülerInnen herzlich im Adenauersaal der Fakultät. Herr Dr. Christian Schuster stellte das Studienprogramm des Bachelors „Internationale Beziehungen und Europastudien“, Informationen zum Studium im Allgemeinen und einen Ausblick auf die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt dar. Der Bachelorstudiengang zeichnet sich insbesondere durch seine Interdisziplinarität, eine persönliche Arbeitsatmosphäre sowie einem regelmäßigen Angebot extracurricularer Aktivitäten wie Exkursionen oder Vorträgen aus. Frau Dr. Edit Szegedi bot den SchülerInnen in einer Probevorlesung die Möglichkeit einen Einblick zu erhalten, wie ihr Studium aussehen könnte. DAAD-Tutorin Milena Keuerleber berichtete von ihren positiven Erfahrungen als Studentin an der Deutschsprachigen Abteilung im Rahmen des Doppelabschlusses mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Bevor es zum nächsten Programmpunkt weiterging, nutzten die SchülerInnen die Gelegenheit Fragen zu stellen und stärkten sich bei einem Mittagessen in der Mensa der Fakultät für Europastudien. Wir freuen uns über zahlreiche Bewerbungen und auf unsere neuen Studierenden im Bachelorstudiengang der „Internationalen Beziehungen und Europastudien“ ab Herbst 2016.

Studienreise des deutschsprachigen BA-Studiengangs „Internationale Beziehungen und Europastudien“ der BBU Cluj-Napoca nach Deutschland

Der deutschsprachige Bachelorstudiengang „Internationale Beziehungen und Europastudien“ der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca unternahm vom 29. November bis zum 05. Dezember 2015 eine Studienreise nach Berlin und Magdeburg. Die Exkursion nach Deutschland wurde vom DAAD finanziell unterstützt. Das Ziel der Reise war den Studierenden einen besseren Einblick in das föderale System der Bundesrepublik Deutschland zu geben, sowie das Doppelabschlussprogramm mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Hinblick auf die Stipendienauswahl im Sommersemester 2016 vorzustellen. 13 Studierende plus Begleitpersonen aus Klausenburg, Herr Dr. Christian Schuster, Frau Dr. Edit Szegedi und DAAD-Tutorin Milena Keuerleber, sowie aus Magdeburg, Frau Ass. iur. Karen Schlüter, besuchten neben den klassischen Sehenswürdigkeiten die Berlin und Magdeburg zu bieten haben, auch verschiedene Institutionen Deutschlands. Frau Dr. Edit Szegedi betreute den Besuch des Deutschen Historischen Museums und führte die Studiengruppe in einem gemeinsamen Stadtrundgang durch Berlin. Auch in die Funktionen und Tätigkeiten des Auswärtigen Amtes konnten die Studierenden einen Einblick erhalten, sowie dessen politisches Archiv besichtigen.
In der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, bekam die Studiengruppe einen Überblick zu der Arbeitsweise der Landesvertretung, z.B. welche Funktionen diese erfüllt und wie diese wahrgenommen werden. Im Deutschen Bundestag nahm sich der Abgeordnete Dr. Bernd Fabritius, MdB der im EU-Ausschuss des Bundestages Berichterstatter für Rumänien ist, Zeit, um den Studierenden seinen Arbeitsalltag vorzustellen, über aktuelle Schwerpunkte, wie die der Flüchtlingssituation, zu sprechen und Fragen der Besucher zu beantworten. Am Nationalfeiertag Rumäniens dem 1. Dezember war die Studiengruppe zu einem Empfang in der Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland eingeladen. Anschließend hatten die Studierenden die Möglichkeit Seine Exzellenz den Botschafter von Rumänien in Berlin, Herr Emil Hurezeanu, persönlich zu treffen und mit ihm ins Gespräch zu kommen um etwas über seine Tätigkeit als Botschafter zu erfahren. Botschafter a.D. dr. h.c. Andreas von Mettenheim, Botschafter in Rumänien von 2009 bis 2013, informierte im Rumänischen Kulturinstitut in Berlin umfassend über die aktuelle EU-Flüchtlingsdebatte.

In Magdeburg stand zunächst ein Besuch der Otto-von-Guericke-Universität auf dem Programm. Frau Ass. iur. Karen Schlüter berichtete über das Studium in Magdeburg im Rahmen des Doppelabschlusses zwischen Cluj und Magdeburg einschließlich Bewerbungsverfahren. Herr Prof. Dr. Wolfgang Renzsch, Inhaber des Jean Monnet-Lehrstuhls, stellte die Multilevel-Governance Entscheidungsprozesse in der EU vor. Im Gespräch mit dem Rektor der Universität, Prof. Dr.-Ing. habil Jens Strackeljan, wurde die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung, sowie der Förderung internationalen Austausches für Sachsen-Anhalt hervorgehoben. Die Rolle und Kompetenzen der lokalen und regionalen Entscheidungsträger standen beim Besuch der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Stadtrundgang mit den Rumänisch lernenden Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg konnten Erfahrungen ausgetauscht und dank Frau Dr. Edit Szegedi viele Informationen über Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt Magdeburg gewonnen werden.
Herr Marco Tullner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, griff im Dialog mit den Studierenden die Tragweite der Bildungspolitik und den Wert deren erhöhter Internationalisierung auf. Anschließend konnte die Studiengruppe den Landtag von Sachsen-Anhalt besichtigen und den Landtagspräsidenten Dieter Steinecke treffen. Herr Steinecke sprach nicht nur die Rolle des Landtags an, sondern unterstrich auch das noch nicht ausgeschöpfte Potential Magdeburgs, vor allem hinsichtlich des Tourismus. Als letzten Programmpunkt konnten die Studierenden an einem Besuch des Wahrzeichens der Stadt, dem Magdeburger Dom, teilnehmen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen, traten die Studierenden die Heimfahrt nach Klausenburg am 05. Dezember an. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten den Wunsch bald zurückzukehren, am liebsten im Rahmen des Doppelabschlussprogrammes mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.